Definiert Räume wie Küche und Schlafzimmer als medienfrei, ebenso Zeiten wie Morgenstart, gemeinsame Mahlzeiten und die letzte Stunde vor dem Schlafen. Ein Gerätekorb nahe der Tür ermöglicht bewusstes Ablegen. Klar sichtbare Regeln, freundlich formuliert, erleichtern konsequentes Handeln, ohne ständig diskutieren zu müssen.
Kinder beobachten, wie wir mit Geräten umgehen. Wenn Erwachsene Benachrichtigungen stumm schalten, das Telefon bei Gesprächen beiseitelegen und selbst Ruhefenster leben, gewinnt jede Vereinbarung an Glaubwürdigkeit. Kleine Gesten, wie ein kurzer Blickkontakt vor dem Antworten, vermitteln Wertschätzung und stärken die gemeinsame Kultur der Aufmerksamkeit.
Konsequenzen wirken, wenn sie vorher vereinbart, kurz, fair und erklärbar sind. Bonuszeit für verantwortlichen Umgang motiviert, während klare Pausen bei Regelbruch Übersicht schaffen. Flexibilität bewahrt Menschlichkeit: besondere Anlässe, Reisen oder stressige Wochen erlauben Ausnahmen, die gemeinsam angekündigt und später wieder zurückgeführt werden.
Drei Minuten mit geschlossenen Augen, Hand aufs Herz, ruhig ausatmen: Schon minimale Unterbrechungen regulieren Puls und Aufmerksamkeit. Führt feste Kurzpausen zwischen Schulaufgaben, Heimkommen und Abendstart ein. Ein Timer, eine leise Klingel oder ein kurzes Lied markieren Anfang und Ende, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen.
Mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen keine Bildschirme: warmes Licht, leise Stimmen, ein Buch, vielleicht eine Geschichte. Das Gehirn erhält eindeutige Signale, Melatonin steigt verlässlicher. Ein wiederkehrender Ablauf schenkt Sicherheit, beugt Diskussionen vor und macht Einschlafen zu einem gemeinsamen, friedlichen Übergang.
Wenn Hintergrundgeräusche verstummen, tauchen oft wichtige Gedanken auf. Plant stille Minuten nach Hausaufgaben oder vor dem Abendessen ein und fragt danach achtsam nach Eindrücken. Ohne Eile, ohne Ratschläge im ersten Satz. So entsteht Raum, in dem Kinder sich zeigen und Erwachsene empathisch zuhören.
Beginnt mit einer leichten Frage: Was hat dich heute überrascht? Wer hat dir geholfen? Was war mutig? Solche Anker lenken Aufmerksamkeit weg vom Bildschirm hin zu Erlebnissen. Notiert Lieblingsfragen, wechselt Moderatorinnen und Moderatoren, und lasst Stille zu. Ehrlichkeit schlägt Perfektion, Humor entkrampft schwierige Momente zuverlässig.
Beginnt mit einer leichten Frage: Was hat dich heute überrascht? Wer hat dir geholfen? Was war mutig? Solche Anker lenken Aufmerksamkeit weg vom Bildschirm hin zu Erlebnissen. Notiert Lieblingsfragen, wechselt Moderatorinnen und Moderatoren, und lasst Stille zu. Ehrlichkeit schlägt Perfektion, Humor entkrampft schwierige Momente zuverlässig.
Beginnt mit einer leichten Frage: Was hat dich heute überrascht? Wer hat dir geholfen? Was war mutig? Solche Anker lenken Aufmerksamkeit weg vom Bildschirm hin zu Erlebnissen. Notiert Lieblingsfragen, wechselt Moderatorinnen und Moderatoren, und lasst Stille zu. Ehrlichkeit schlägt Perfektion, Humor entkrampft schwierige Momente zuverlässig.